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Im Video-Interview erläutert Adrian Schweizer die spezielle Konstellation einer innerbetrieblichen Mediation. Schweizer bezeichnet seine Vorgehensweise als “extrem lösungsorientiert” und bekennt sich zum Einsatz von NLP-Tools. Dabei gehe es keineswegs um Manipulation. NLP helfe vielmehr, die richtigen Fragen zu stellen und die eigenen Ressourcen aufzuspüren.
“Wenn Ressourcen geschont werden sollen...” (Länge: 1 Min. 25 Sek.) |
Herr Schweizer, ganz generell gefragt: Wann ist eine Mediation dem Rechtsweg vorzuziehen?
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“Ich arbeite vor allem mit dysfunktionalen Teams...” (Länge: 55 Sek.) |
Sie sind vorwiegend in der innerbetrieblichen Mediation tätig. Mit welchen Aufgaben haben Sie es dort zu tun?
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“Auseinandersetzungen um die richtige Strategie...” (Länge: 31 Sek.) |
Vor Gericht sind viele innerbetriebliche Streitigkeiten mangels Rechtsanspruchs nicht zu klären. Hätten Sie ein Beispiel für ein typisches Problem im Unternehmen?
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“Mein dreigliedriger Ansatz beginnt mit Gesprächen...” (Länge: 2 Min. 9 Sek.) |
Bittet ein Unternehmen um Ihre Unterstützung, betreiben Sie zunächst “Investigation”, wie Sie es nennen. Was heißt das?
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“Ich arbeite extrem lösungsorientiert...” (Länge: 41 Sek.) |
Wo Konflikte auftauchen, sind gegenseitige Schuldzuweisungen meist nicht weit. Wie gehen Sie damit um?
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“Nach Ken Wilber* sind vier Kriterien zu erfüllen...” (Länge: 1 Min. 33 Sek.) |
Sie entwickeln also eine Schritt- folge, die zur Beendigung des Konflikts führen soll. Wann ist der Konflikt nicht nur kurzfristig, sondern auch “nachhaltig” gelöst?
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“Die Haltung gegenüber dem Konflikt ändern...” (Länge: 2 Min. 25 Sek.) |
Die Mediation ist auf die Gesprächsbereitschaft der Konflikt- parteien angewiesen. Fehlt diese, empfehlen Sie ein Coaching. Inwiefern kann ein Konflikt auf diesem Weg zu lösen sein?
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“Natürlich ist das ein Problem aber...” (Länge: 2 Min. 30 Sek.) |
Gelegentlich übernehmen Sie beide Rollen - Coach und Mediator in einer Person, ein glatter Verstoß gegen das Neutralitätsgebot, dem der Mediator unterliegt! Kein Problem für Sie?
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“Hindernde Muster auflösen... Wittgenstein**” (Länge: 23 Sek.) |
Was passiert im Coaching? Worauf lässt sich der zu Coachende dabei ein?
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“Glaubenssätze umprägen...” (Länge: 3 Min.) |
Verhaltensmuster auflösen, die den eigenen Zielen im Weg stehen - d.h. für Sie: mit Ihrem Klienten an Glaubenssätzen arbeiten. Sie nennen dieses Verfahren “Re- Imprinting”, bekannt aus dem NLP- Werkzeugkasten...
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“Bewusster Einsatz der eigenen Ressourcen...” (Länge: 3 Min. 53 Sek.) |
Das klingt nach Gehirnwäsche! Werden hier nicht der Manipulation Tür und Tor geöffnet?
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“NLP bietet hier gute Modelle an...” (Länge: 3 Min. 4 Sek.) |
Die Sprache spielt bei all dem eine zentrale Rolle...
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“Nach den Problemen fragen ist falsch...” (Länge: 3 Min. 42 Sek.) |
Was sind “richtige”, was sind “falsche” Fragen?
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“Ich will Denkprozesse in Gang setzen...” (Länge: 1 Min. 33 Sek.) |
Durch Ihre Fragen wollen Sie also den Blick weg von den Problemen hin zu den Möglichkeiten, den eigenen Stärken lenken...
* Ken Wilber -> mehr ** Ludwig Wittgenstein -> mehr
Das Video-Interview wurde am 21.02.2008 in der IHK Akademie Feldkirchen-Westerham aufgezeichnet. Im Rahmen der dort angebotenen Wirtschaftsmediatoren-Ausbildung verantwortet Adrian Schweizer das Modul “Innerbetriebliche Mediation”.
Adrian Schweizer ist Co-Autor des Buches “Die Streitzeit ist vorbei. Wie Sie mit Wirtschaftsmediation schnell, effizient & kostengünstig Konflikte lösen” (zus. mit Reiner Ponschab)
Schweizer verfasste auch zwei Beiträge zum Handbuch Mediation, das im Januar 2009 in 2. Auflage im Münchner Beck-Verlag erschienen ist. Seine Themen darin sind 'Kooperatives Verhalten - die Alternative zum (Rechts-)Streit' (§ 6, S. 137-160) und die 'Techniken des Mediators' (§ 14, S. 321-362).
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